deine zärtlich-weiche Haut
auf deinem Kopf der seid'ne Flaum
lieblich-wunderschön dein Anlitz
ähnelt, wie dein Leben, einem Traum
wie kein zweiter dieser Welt
dein Duft so lieblich wunderbar
einzig was ich stets vermisse
ist dein Blick, den ich nie sah
auch deinen Laut ich nie vernahm
denn du in einem Schlafe lagst
die Welt um dich herum nicht sehend,
doch ganz bestimmt die Liebe spürend
die unser jedes Herz dir gab
hab dich gestreichelt und berührt
voll Hoffnung, dass du mich auch spürst
so schön, dich mit Küssen zu bedecken
stets in der Hoffnung dich aufzuwecken
mein Finger in deinem Händchen fest gebettet lag
war anfangs Hoffnung und Freudentag
weil's mich das Leben in dir spüren ließ
jedoch als mein Finger erneut in deiner Hand
sich nur verlor und in Kraftlosigkeit wand
schien's wie ein Zeichen, das mich wies
dich ziehen zu lassen und freizugeben
in ein glücklich-himmlisches Leben
als deine Kraft am Ende versiegte
und all meine Hoffnung starb
spürte ich doch einen Trost der mich wiegte
denn es war als ob du zu mir sprachst:
"Meine Schwester, dies ist mein Weg,
ich werde nun geh'n - nimm Abschied."
doch ein Gefühl in mir, welch ewig besteht
ist meine Liebe zu dir, die nie vergeht
und stetig spüre ich auch
deine Liebe, die mit zartem Hauch
meine Seele liebvoll berührt
mich so oft meines Lebens Weg führt
nun strahlst du als Stern
deine Hülle längst fort
deine Seele so frei
im göttlichen Hort
in Liebe
deine große Schwester
sammelsurium ...
vor 16 Jahren
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